Presse

Die neue Bewertung des Wein-Guide Eichelmann 2017 ist da. Dieses Jahr erhielten wir unseren 3 Stern von 5.

Ein Dankeschön an Axel Biesler für den tollen Bericht auf seinem Blog "die Wein"

 

http://diewein.com/?p=1547

Ein schöner Bericht in der größten Schweizer Sonntagszeitung "Sonntagsblick"

Fantastisch! Beim Eichelmann 2016 haben wir uns von 2 auf 2,5 Sterne verbessert.

Es wurde nochmals in Japan über uns berichtet. 

Ein weiterer  Bericht über unser Weingut in einer japanischen Weinzeitschrift "The Wine Kingdom"

Ein Bericht über unser Weingut in der japanischen Weinzeitung "Taru"

Schöner Text über die Weine und das Weingut auf dem Blog GrandGourmand von Mathias Guthmann 


Weinmagazin "Vinum" Ausgabe 03/2015:

Bericht: Germanys next Topwinzer

Echter Selfmademan


Vater Bauingenieur in der Stahlbranche, Mutter beschäftigt in der Bank -  Sven Nieger ist ein echter Selfmademan. Er gründete seinen Betrieb in Baden-Baden, 2011 im Nebenerwerb, ab Mai 2013 in kompletter Selbstständigkeit mit 5500 gefüllten Buddeln. 5 Hektar bewirtschaftet er inzwischen (80% Riesling, 20% Spätburgunder) und erzeugt begeisternde Weine. Er nennt seinen Betrieb "Boutique-Weingut", nicht überraschend für einen Jungwinzer, der in Neuseeland lernte, aber auch bei Siener, Schloss Neuweier, Dujin, Johner - um nur einige zu nennen. Seinen ersten Wein produzierte er zu Beginn des Studiums, von einem kleinen Rebstück Müller-Thurgau: "Der Wein wurde nie abgefüllt. Er war ungeniessbar und wäre im Sensorikkurs 'Was kann man bei einem Wein alles falsch machen?' bestes Beispiel gewesen." Auch heute wären seine Weine etwas für den Sensorikkurs. Thema:"Wie man alles richtig macht!"

Falstaff Wein Trophy 2015


nominiert in der Kategorie Newcomer des Jahres 2015:

Sven Nieger Varnhalt / Baden

Sven Nieger machte uns mit einer Kollektion von Rieslingen auf sich aufmerksam, die so gar nicht in das herkömmliche Bild badischer Rieslinge passen - frönen die Winzer in der Ortenau doch gerne einen betont zugänglichen Stil. Ausnahmen bestimmen wie immer die Regel. Nieger ist so eine Ausnahme, denn seine Weine sind weniger auf verführerischer Frucht als auf markanter Mineralik gebaut. Vor allem sind sie knochentrocken, wenn trocken auf dem Etikett steht.


Falstaff Wein-Guide 2015 Deutschland

(Kapitel: "Talentschuppen" Seite 51)

 

Wer Sven Niegers Weine vor Ort probiert, tut das in dessen Wohnzimmer. Eine gemütliche Probierstube oder eine schicke Lounge gibt es nicht, auch kein Weingut, wie man es gemeinhin erwartet. Nieger ist ein Garagenwinzer im wörtlichen Sinn. Er lebt und arbeitet in Varnhalt, einem kleinen Dorf in Baden-Baden. Im letzten Jahr ließ Nieger mit einer kleinen Riesling-Kollektion aufhorchen, die so gar nicht in das klassische Bild badischer Rieslinge passen wollte, frönen die Winzer in der Ortenau doch gerne einem saftigen und zugänglichen Stil. Niegers Weine hingegen sind weniger auf verführerische Frucht als auf markante Mineralik gebaut - und sie sind knochentrocken, wenn trocken auf dem Etikett steht. Dass ihm sein Debüt so gut gelang, ist umso erstaunlicher, da er zu dieser Zeit auch noch beim Weingut Siener in der Südpfalz arbeitete. Eine enorme Doppelbelastung. Nieger sagt heute, dass er Peter Siener viel zu verdanken habe: nicht nur Erfahrung und Wissen, sondern (und vielleicht vor allem), dass Siener ihn in seiner Entscheidung bestärkte, ein eigenes Weingut zu gründen.

Weinbau und Riesling haben in Varnhalt eine lange Tradition, doch wie anderswo auch hält sich die Begeisterung für Steilllagen und deren Bewirtschaftung bei der Jugend in Grenzen. 2012 wurde die ortseigene Genossenschaft aufgelöst und in die Baden-Badener Winzergenossenschaft eingegliedert. Parzellen in einstmals so berühmten Lagen wie Stich den Buben, Klosterberg oder Mauerberg standen zum Verkauf oder konnten für kleines Geld gepachtet werden. Nieger schlug zu und hatte schnell einen Hektar feinster Steillagen zusammen. Der Jahrgang 2012 spielte ihm in die Hände, Wetter und Ertrag stimmten. Freilich reduzierte er diesen vorher, denn dem Mann geht es nicht um irgendeinen Wein, sondern nur um sehr guten.

2012 die Doppelbelastung, 2013 ein verregneter Herbst mit hohem Fäulnisdruck und Dauerstress: Bacchus, so scheint es, wollte ihn gleich noch einmal auf die Probe stellen. Der 32-jährige nahm die Herausforderung an, selektierte mit Argusaugen und brachte die Lese im Eiltempo nach Hause. Auch aus 2013 entstanden wieder hervorragende Weine, mit einem für diese Gegend unverschämten Säurenerv und provozierender Mineralik. Nieger kann was, weil er etwas will: Badens raren Steillagen wieder ein unverwechselbares Gesicht geben. Seine Fläche konnte er dieses Jahr auf rund fünf Hektar vergrößern. Varnhalt lebt auf.

 

 

Bewertung auf Seite 98:

 

Das Baden-Badener Weinland ist reich an erstklassigen Riesling-Terroirs, trotzdem machte sich dort zuletzt Krisenstimmung breit. Denn viele ältere Genossenschaftswinzer finden keinen Nachfolger. Für einen angagierten Jungwinzer wie den 31-jährigen Sven Nieger ist die eine Chance: Er pachtet oder kauft Anlagen, die ansonsten zukünftig brach liegen würden. Selbst verwilderte Reben hat er wieder aufgebaut, weil er den Wert der Steillagen für seinen mineralischen Riesling-Stil schätzt. Ein Porträt des Winzers finden Sie im "Talentschuppen" weiter vorne im Buch.

 

88   2013 Riesling trocken

Zurückgezogener, markant-mineralischer Duft, Anklänge von Weinbergskräutern. Hintergründige Frucht aus gelben Apfel und Birne. Knochentrockener Geschmack mit pikanter Zitrusfrucht und geschliffenem Säurenerv.  

12 Vol.-%, NK, 

 

88   2013 Rosé Sophia

Waldbeeren, gelber Apfel und weißer Pfeffer im feingliedrigen Bukett. Zart salziger Meeresduft, Orangen und Grapefruit-Abrieb. Schwungvolle Säure hält saftigen Fruchtkörper auf Trap. Beherzter Rosé mit Kraft, Ausdauer und pikant-würziger Länge. 13 Vol.-%, NK,

 

91    2013 Umweg Stich den Buben Riesling trocken

Verschlossen, karger Auftakt mit würzigen Nuancen von Heublume, Dillblüte. Zart nach Aprikose, gelber Äpfel, Birne, Frappant säurebetonter Geschmack, geschliffen, mit feiner tropischer Frucht im Kern. Salzig-mineralischer Nachhall. Sehr klar. 12,5 Vol-%, NK, 

 

92    2013 Varnhalt Klosterbergfelsen Riesling trocken 

Kräuterwürziger Duft mit Anklängen von Melisse, Sauerampfer und frisch gezupften Estragonblättern. Würziger Auftakt am Gaumen mit pikanter Pfeffernoten, Anklänge von Flint und Weinbergskräutern. Kandierte Limette. Präsentes salziges Finish. 13 Vol.-%, NK, 

 

 Sven Nieger wurde im Jahr 2010 Besitzer eines eigenen Weinbergs in Varnhalt, inzwischen sind 5 Hektar daraus geworden, in Varnhalt in der Lage Klosterbergfelsen, im Neuweierer Mauerberg und im Umweger Stich den Buben. Sven Nieger ist Geisenheim-Absolvent, hat Praktika in Deutschland, aber auch in Österreich und Neuseeland absolviert, 2011 dann seine ersten eigenen Weine erzeugt. Zu 80 % baut er Riesling an, ein Hektar ist mit Spätburgunder bestockt. Die Weine werden langsam und kühl vergoren, lange auf der Hefe ausgebaut; alle Weine sind durchgegoren.

 

Neue Kollektion

 

Sechs Rieslinge und einen Rosé hat Sven Nieger uns zum Debüt vorgestellt, drei Rieslinge aus dem Jahrgang 2013 sowie drei Rieslinge des Vorjahres. Das Niveau ist sehr hoch, in beiden Jahrgängen. Schon der Gutsriesling ist sehr gut, zeigt feine Spontangärnoten im Bouquet, ist frisch und saftig im Mund, füllig und klar. Der Umweger Stich den Buben ist würzig und konzentriert im Bouquet, zeigt etwas gelbe Früchte und mineralische Noten, ist enorm kraftvoll im Mund, dabei komplex, baut einen erstaunlichen Druck auf, besitzt lebhafte Säure, dezent mineralische Noten und gute Länge; 2012 zeigt feine Reife, besitzt gute Fülle und Harmonie, besitzt ebenfalls dezent mineralische Noten. noch etwas komplexer ist der Riesling aus dem Klosterbergfelsen, zeigt reife Frucht, viel Konzentration, etwas exotische Noten, reife Aprikosen, ist füllig im Mund, dabei präzise und strukturiert und enorm lang; Jahrgang 2012 liegt auf der gleichen Linie, besitzt feine Reife, gute Fülle, dezent mineralische Noten und Länge. Vom Jahrgang 2012 wurde uns auch der Riesling aus dem Mauerberg vorgestellt, für uns der kompletteste und komplexeste der drei 2012er Weine, die aber alle die gleiche Stilistik zeigen, die gleiche kompromisslose Vinifikation. Der Mauerberg zeigt rauchige Noten, zurückhaltende Frucht, ist kraftvoll und strukturiert. kompakt bei ganz leicht mineralischen Noten und guter Länge. Der Sophia genannte Rosé aus Spätburgunder ist klar und konzentriert im Bouquet, zeigt feine Frucht, ist salzig und fruchtbetont im Mund bei schwungvoller Säure, rundet die überzeugende, starke Kollektion ab. Ein klasse Debüt!

 

Weinbewertung

 

86      2013 Riesling trocken 12 % 

86      2012 Riesling Umweg Stich den Buben 12 % 

87      2013 Riesling Umweg Stich den Buben 12,5 % 

87      2012 Riesling Varnhalt Klosterbergfelsen 13 % 

88     2013 Riesling Varnhalt Klosterbergfelsen 13 % 

88     2012 Riesling Neuweier Mauerberg 13 % 

86     2013 Rosé Sophia 13 % 

 

Sven Nieger: Glüh, Würmchen!


Neumaat Thorsten Kogge besucht den ziemlich unbekannten Garagenwinzer Sven Nieger in Varnhalt (Baden-Baden). Der lädt ihn spontan zu einem Riesling mit Essen ins Wohnzimmer ein. Bestechung?....


kompletten Text, hier:

 http://www.captaincork.com/sven-nieger-garagenwinzer-varnhalt-baden-baden-riesling-klosterberg-thorsten-kogge 





Riesling Varnhalter Klosterbergfelsen 2012 (94 Punkte von 100)


Falstaff-Shortlist 05/13 - Weine aus aller Welt alktuell im Handel (veröffentlicht im September 2013)


Grandios vielschichtiges Bukett aus exotischer Frucht, Salbei, Zitronenmelisse und mineralischen Akzenten. Kräuterwürziger Gaumenauftakt. Ungemein fein und puristisch wirkend. Harmonisch und dennoch drahtig. Fein ziselierender Säure und salzig-mineralische Konturen. Harmonisch und dennoch drahtig. Fein ziselierender Säure und salzig-mineralische Konturen. Vielschichtig und changierend. Absolut trocken und enorm lang. Reife Marille-Frucht und diskrete Herbe und diskrete Herbe im furiosen Finale. Großer Riesling aus Baden Norden.


http://www.falstaff.de/weine/riesling-varnhalt-klosterberg-felsen-193330.html


Riesling Neuweier Mauerberg 2012 (95 Punkte von 100)


Falstaff-Shortlist 05/13 - Weine aus aller Welt alktuell im Handel (veröffentlicht im September 2013)


Es wird behauptet, Salz könne man nicht riechen - dieser Wein beweist das Gegenteil: enorm salzige Mineralik im Bukett. Fruchtaromen aus Quitte, Aprikose und Apfel gliedern sich artig dahinter. Zarte Würznote, die an Honig und Wildkräuter erinnern. Elegante Gaumenansprache mit feiner Fruchtfülle und wiederum salzig-mineralischem Geschmack. Kompakte Grandezza und jugendliches Spiel. Großer Stoff aus Baden, der von weiterer Reife garantiert profitieren wird.



http://www.falstaff.de/weine/riesling-neuweier-mauerberg-193306.html